Pressestimmen

»Anton G. Leitner vertraut immer ganz auf die unmittelbare Kraft des Wortes, ist fast ein anarchistischer Minimalist des vielfachen Sprechsinns, mal spöttisch, mal huldigend, hier frech, dort zart, bei jedem Umblättern eine Überraschung.«
Thorsten Jantschek, Radio Bremen / Poetry on the Road (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Verse, knackig frisch« – 5 WAZ-Sterne für Uncle Spam:
»Versiert und mal mit, mal ohne Reim nutzt Leitner als Autor die Chance des Gedichts zur Verdichtung. Seine Verse spiegeln die Hochgeschwindigkeitsgegenwart im Takt der neuen Zeit, kein Wort, keine Silbe, kein Buchstabe zuviel.«
Jens Dirksen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Leitner will den alltäglichen Wahn- und Unsinn, der uns umgibt, offenlegen, aber eben spielerisch, und nicht mit moralinsauren Zeigefingern. Diese untergründige Ambivalenz zwischen Übersättigung und Zweifeln auch an unseren Sprachgebräuchen bringt Leitner auf den Punkt.«
Salli Sallmann, RBB-kulturradio (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Leitner ist eine Art Gesamtkunstwerk in der Lyriklandschaft. Jedes Gedicht ist ein Bauwerk, in dem Wortklang, die Farben der Vokale, der Reizwert der Konsonanten ihre Rolle haben. Kürzestverse fügen sich zueinander, als wären’s Leitern von Leitner.«
Rainer Hartmann, Kölner Stadt-Anzeiger (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Lyrik ist für diesen Wortkünstler kein Denkmal auf dem hohen Sockel, sondern vielmehr ein durchaus zeitgemäßes Medium der gesellschaftlichen Diagnostik. Mit spitzem Humor hält er unserer Zeit den Spiegel vor. Doch keineswegs altbacken und mit dem moralischen Zeigefinger.«
Reinhard Palmer, LeonArt. Kunst und Kultur für Oberbayern (Aug. / Sept. 2011), (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Leitner ist für mich einer der großen Akrobaten der Imagination. Manchmal mußte ich, des Lapidaren wegen, an Ernst Meister, manchmal an Joachim Ringelnatz denken.«
Joachim Sartorius (zu »Die Wahrheit über Uncle Spam«)

»Leitner erklärt das Poem zum wahren Instrument der Kommunikation. Das gilt zumal für das erotische Gedicht, ein Genre, in dem der ›allem Weiblich-Leiblichen zugeneigte Dichter‹ (Günter Kunert) exzelliert und dem er verfallen ist.«
Joachim Sartorius, Süddeutsche Zeitung

»Anton G. Leitner erreicht in der Kunst des Enjambements einen Gipfel, der beinahe an Scharlatanerie grenzt. Sätze voll Stille und Poesie. Sätze, die einen den Atem anhalten lassen.«
Alexander Nitzberg, DIE ZEIT (Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2001, zu »Das Meer tropft aus dem Hahn«)

»Leitner kann aus den ganz gewöhnlichen Dingen das hervorzaubern, was wir in der Regel nicht mehr wahrnehmen, weil es für uns zu selbstverständlich geworden ist. Bei ihm aber entsteht daraus ein großartiger Hymnus des Werdens.«
Schweizer Radio DRS 2, Passage (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»Eine Auslese der Sonderklasse. Leitners Gedichte, geschult an der Sprachaskese des Italieners Giuseppe Ungaretti, heben sich von der persönlichen Erfahrung ab und kreisen, nachdenklich oder verspielt, um Lust und Verlust, um Versprechen und Versagen. Und, was sonst, um Liebe und Tod.«
Hans Jansen, WAZ (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»… lesenswert, unterhaltsam, überraschend, schön und anregend.«
Armin Kratzert, Bayerisches Fernsehen, LeseZeichen (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»Ganz selten kommen Leitners Verse ohne eine Prise Humor aus. Da zwinkert einer seinen Lesern freundschaftlich zu.«
Markus Bundi, Wiener Zeitung

»Leitner ist ein Meister der Verkehrung.«
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung

»Leitner ist nicht nur ein allem Weiblich-Leiblichen zugeneigter Dichter, er ist dem Meer, der sogenannten weiten See verfallen. Ein illegitimes Kind Neptuns.«
Günter Kunert (zu »Der digitale Hai ist high«)

»Anton G. Leitner zerteilt Wörter und arrangiert ihre Einzelteile so, dass ein ganzer Strauß ungeahnter Bedeutungen erblüht; dieser Cinquevalli des Enjambements jongliert so souverän mit Zeilensprüngen, dass es vor Möglichkeiten nur so flimmert. Die Kombination aus beidem garantiert jedem Leser eine Fahrt auf Leitners Kaleidoskop-Karrussell – Überraschungsrausch inklusive. Atemberaubend!«
Claudia Kraszkiewicz, UNICUM, das bundesweite Campus Magazin (zu »Der digitale Hai ist high«)

»Für den Lyriker Anton G. Leitner ist Poesie nichts Heiliges, sondern ein geistiges Grundnahrungsmittel, das deshalb auch in konsumierbarer Form unter die Leute gebracht werden darf. Leitner weckt Lust aufs Lesen. Er hat das Zeug zum Idol.«
Werner Schwerter, Rheinische Post

»Frech, schnell, witzig und spritzig präsentiert Leitner Lyrik. Da trifft einer das Zauberwort.«
Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung

»Die leise Brüchigkeit eines Satzes, selbst eines einzelnen Wortes seziert Leitner derart, dass sich flugs ein großer Raum auftut. Er baut die Welt neu.«
Claudia Tieschky, Süddeutsche Zeitung

»Sportlich und artistisch bewegen sich Leitners Verse. Akrobatische Sinnverschiebungen entstehen da, wo der poetische Sprachfluss durch verändertes Gefälle beschleunigt wird und sich Neuland sucht.«
Tobias Burghardt, Stuttgarter Zeitung

»Die Verse Leitners: ein eigenständiger, frischer Ton; in der Brechung der Zeilen, in den Bildern Überraschungen, die den Leser einhalten lassen.«
Walter Flemmer, Bayerisches Fernsehen, Lese-Zeichen

»Leitner bringt in strenger stilistischer Ökonomie das Exotische der Sprache selbst höchst kunstvoll zum Vorschein.«
Jürgen Nendza, Aachener Nachrichten

»Es gibt einen im Lande, der sich wie kein Zweiter darauf versteht, Dichtung hervorzulocken, zu sammeln und an den Mann zu bringen.«
Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung

»Anton G. Leitner stellt die Höhepunkte deutscher Lyrik so geschickt neben ganz neue oder noch unbekannte Gedichte, dass man zunächst einmal von Gipfel zu Gipfel hüpft, plötzlich aber auch das Geheimnishafte der Täler und Aufstiege erkennt.«
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt (zu »Feuer, Wasser, Luft & Erde«)

»Der Herausgeber Anton G. Leitner ist der wichtigste lyrische Untergrundkämpfer Deutschlands, er kämpft seit Jahr und Tag als Herausgeber vieler Anthologien nicht nur bei dtv um das lyrische Überleben und neue Leben des Genres Lyrik im riesigen Haifischbecken der deutschsprachigen Literatur. Das kann man gar nicht oft genug würdigen.«
Salli Sallmann, RBB-Kulturradio