„Kreuzzug gegen moderne Lyrik“ – Gastkommentar von Ludwig Steinherr

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Münchner Lyriker Ludwig Steinherr, mit dem ich zusammen im Jahr 1993 die Zeitschrift DAS GEDICHT gegründet habe, hat mich heute gebeten, diesen kurzen Gastbeitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen. Er nimmt zu der Diffamierungskamapgne gegen meine Anthologie „Die Hoffnung fährt schwarz“ Stellung. Steinherr ist selbst als Autor in dieser Sammlung vertreten, die zum 2. Ökumenischen Kirchentag erschienen ist:

Attackierte Anthologie "Die Hoffnung fährt schwarz"

„Niemand ist gezwungen, die Anthologie ‚Die Hoffnung fährt schwarz‘ gut zu finden und ihren Herausgeber Anton G. Leitner zu schätzen. Jeder hat das Recht, dieses Buch und die darin enthaltenen Gedichte zu kritisieren.

Bestürzend ist aber in vielen Fällen die Gehässigkeit und das intellektuelle Niveau dieser offensichtlich inszenierten Empörung, die ihre ästhetischen Kategorien dem Musikantenstadl zu verdanken scheint. Daß ein ehemaliger bayerischer Kunstminister sich dieser erzkonservativen Stammtisch-Kulturschelte und Heimatverserl-Poetik anschließt, überzeichnet die traurige Affäre ins Groteske.“

Ludwig Steinherr
München, den 7. Dezember 2010

 

Coverbild: Ludwig Steinherr, KometenjagdLudwig Steinherrs aktueller Band: „Kometenjagd“ in der Lyrikedition 2000; einen Blick ins Buch können Sie bei Amazon werfen

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Eine Antwort zu „Kreuzzug gegen moderne Lyrik“ – Gastkommentar von Ludwig Steinherr

  1. Uli Beck schreibt:

    Hallo Anton,
    mich nach langer Zeit auf diese Art und Weise zu melden, erscheint vielleicht ein wenig seltsam.
    Vom fernen Spanien aus betrachtet, wo ich mich dieser Tage mit einem Jahresabschluss beschaeftige und per Zufall auf Deine Seite gestossen bin, erscheinen diese Angriffe auf Deine Anthologie als so absurd und so „primitiv“ gesteuert, dass ich nur den Kopf schuetteln kann in den Weiten der La Mancha – „unterste Schublade“ sogenannter „Aufrechter“, die wohl aus welchen Gruenden auch immer eine solch schmierige Geschichte inszenieren….(uebrigens hat Nicola die Anthologie von der Organisation des Evangelischen Kirchentags geschenkt bekommen, sehr schoen)…no tienen cojones.
    Erst einmal mit herzlichen Gruessen an Felizitas und Dich
    und auf ein Neues

    Uli

    PS es wird Zeit, dass ich der „Hoamad“ wieder einmal naeher komme

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