Überfüllt und überwältigend: Große Nacht der Poesie auf dem ÖKT vor über 500 Zuschauern über die Bühne gelaufen

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute morgen bin noch vollkommen überwältigt von der wunderbaren „Großen Nacht der Poesie“ gestern abend im Historischen Festaal des Alten Münchner Rathauses. Dass bereits fünfzehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung Kirchentagshelfer mit ihrem „überfüllt“-Schild am Außeneingang des Alten Rathauses erschienen und wegen Überfüllung keine weiteren Personen mehr einlassen konnten, weil sich im Innenbereich bereits rund 500 Zuschauer versammelt hatten, grenzt fast an ein Wunder oder an südamerikanische Verhältnisse, denn wo sonst findet Lyrik einen derartigen Anklang beim Publikum.

Wegen des überwältigenden Interesses entschloss sich die Veranstaltungsleitung spontan, die „Große Nacht der Poesie“ des ÖKT zusätzlich ins Freie, auf den Münchner Marienplatz, übertragen zu lassen, so dass mein Comoderator Christoph Lindenmeyer gleichzeitig die Zuschauer im Saal und die Zuschauer draußen im Freien begrüßen konnte. Er ermunterte die Zuschauer im Saal, ggf. nach der Pause ihre Sitzplätze mit jenen zu tauschen, die draußen im Freien bei kalten Temperaturen alles im Stehen verfolgen mussten. Und so kam es, dass unser Poesieabend  teilweise im „Schichtbetrieb“ ablief und insgesamt über 800 Menschen die „Große Nacht der Poesie“ mitverfolgen konnten.

Natürlich bin ich heute sehr glücklich und dankbar darüber, dass unsere gestrige Veranstaltung selbst unsere kühnsten Erwartungen übertroffen hat und das Lyrikprojekt des Ökumenischen Kirchentages krönte. Die vorbereitenden Arbeiten daran gehören zur intensivsten Zeit meiner bisherigen Tätigkeit als Lyrikvermittler. Dass wir bei 25 mitwirkenden Lyrikerinnen und Lyrikerinnen fast sekundengenau in der Zeit blieben, ist auch ein großes Verdienst aller beteiligten Autorenkollegen, die sich im Dienst des Ganzen auf unser zeitlich knapp bemessenes „Drehbuch“ des Abends einließen und damit maßgeblich zum Gelingen desselben beitrugen.

In Kürze erscheinen auf dem YouTube-Videokanal dasgedichtclip meiner Zeitschrift DAS GEDICHT die ersten Clips vom gestrigen Abend, die Richard Westermaier nach und nach schneidet und online stellt. Wir möchten Ihnen dort möglichst von jedem Autor einen Lesebeitrag präsentieren.

Um dien Wartezeit zu verkürzen, stelle ich Ihnen gleich noch einige Fotoimpressionen ins Netz.

Ich sage allen, die zu diesem großen Signal für die Lyrik mit beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön, besonders auch jenen Zuschauern, die stundenlang im Freien ausharrten. Der fast frenetische Applaus am Ende der dreistündigen Poesienacht bewegt mich sehr und ermutigt mich zu neuen Unternehmungen dieser Art, auch wenn sie wieder sehr viel Kraft kosten werden.

Bis bald an dieser Stelle
und herzlichst,
Ihr wohlig erschöpfter
Anton G. Leitner

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