„Große Nacht der Poesie“ zur ÖKT-Netzanthologie am 14. Mai 2010 in München: der Countdown läuft!

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

unsere ÖKT-Netzanthologie hat in 14 Tagen ihre maximale Textfülle erreicht, denn in der übernächsten Woche beginnt bekanntlich der 2. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in München. Damit läuft auch schon der Countdown für unsere „Große ÖKT-Nacht der Poesie“, die am Freitag, den 14. Mai 2010 um 19 Uhr im Alten Rathaus zu München (Historischer Festsaal) startet. 25 Dichterinnen und Dichter unserer Netzanthologie, darunter auch der Verfasser des heutigen Gedichtes „Schwalbenflug“, Mario Wirz (Berlin), reisen aus dem ganzen deutschen Sprachraum an, um Ihnen in München persönlich Hoffnungsgedichte zu rezitieren.

Es wäre mir eine Freude, Sie im Rahmen dieses großen Poetentreffens im Alten Münchner Rathaus begrüßen zu können. Fast täglich melden sich weitere Lyriker- und Verlagskollegen  bei mir, die ebenfalls zu diesem großen Fest der Poesie kommen möchten. In diesem Zusammenhang werde ich immer wieder gefragt, wie man Karten für unsere Veranstaltung bekommt. Selbstverständlich haben alle Besucherinnen und Besucher des ÖKT, die ÖKT-Dauer- oder Tageskarten besitzen, auch „freien“ Zutritt zur „Großen Nacht der Poesie“. Alle anderen Besucherinnen und Besucher erwerben einfach eine „ÖKT-Abendkarte für Freitag, den 14. Mai 2010“ (€ 14,-) und haben damit Zutritt zu unserer Veranstaltung. Abendkarten können schon jetzt telefonisch unter der Nummer 089/559997-337 bestellt werden oder über das Internet. Vor Ort in München können ÖKT-Abendkarten zum Beispiel in der Tourismus-Information des neuen Münchner Rathauses am Marienplatz erworben werden, ca. 100 Meter von  unserem Veranstaltungsort (Altes Rathaus) entfernt.

Um die Vorfreude auf unsere große Poesienacht in München noch etwas zu steigern, werde ich in den kommenden Tagen an dieser Stelle weitere Illustrationen der Münchner Künstlerin Elisabeth Süß-Schwend zu den jeweiligen Gedichten des Tages unserer ÖKT-Netzanthologie präsentieren, und zwar in „Echtzeit“, also tagesgenau. Elisabeth Süß-Schwend stellt ihre Arbeiten zur ÖKT-Netzanthologie während  unserer ÖKT-Poesienacht im Historischen Festsaal des Alten Rathauses aus. Die Künstlerin wird auch persönlich anwesend sein.

Ansonsten möchte ich noch meinem Turmschreiberkollegen, dem Prosaisten Gerd Holzheimer, ganz herzlich zu seinem heutigen 60. Geburtstag gratulieren. Möge er so jung bleiben, wie er ist und weiter ideenreich aus dem Vollen der Sprache schöpfen.

Und ein letzter Hinweis gilt meinem Freund Richard Westermaier, mit dem zusammen ich gerade den Videokanal der Zeitschrift DAS GEDICHT auf YouTube aufbaue, mit freundlicher Unterstützung von Jokers, wo kluge Leute Bücher kaufen. Fast wöchentlich kommen neue Lyrikclips hinzu. Und natürlich werden dort auch Ausschnitte der „Großen ÖKT-Nacht der Poesie“ zu finden sein, Richard Westermaier ist im Alten Münchner Rathaus mit seiner Kamera dabei .

Westermaiers „Wildbach-Toni“-Clips auf YouTube, die er zusammen mit dem Münchner Schauspieler Moses Wolff dreht, erreichten durch die wöchentliche Präsentation auf dem Videokanal der Satirezeitschrift „Titanic“ Kultstatus und werden von heute an wöchentlich auf dem Internetportal der Süddeutschen Zeitung erscheinen. Da ich als Leitner-Toni naturgemäß ein eingefleischter Wildbach-Toni-Fan bin, werde ich also künftig mindestens einmal pro Woche unter www.sueddeutsche.de nach meinem Namensvetter Ausschau halten. Der erste Teil der neuen SZ-Wildbach-Toni-Videokolumne ist vor einigen Minuten unter dem Titel „Leben in den Bergen“ bei sueddeutsche.de online gegangen. 

Wildbach-Toni siegt in China ...

Der Wildbach-Toni bemüht sich darin nach Kräften um die deutsch-chinesische Verständigung. Westermaier und Wolff ernteten für diesen Dreh übrigens unlängst den Preis eines chinesischen Dokumentarfilm-Festivals, die Siegerurkunde wird hier wohl erstmals im Netz gezeigt. Ich gratuliere dem Duo Westermaier/Wolff ganz herzlich zum Preis aus China und zur neuen virtuellen „Bühne“ für ihr Wildbach-Toni-Schaffen. Auf viele weitere Wildbach-Toni Drehs!

Dass Poesie-Clips solchen Coemedy-Clips  nicht unbedingt nachstehen müssen, belegen meines Erachtens nicht zuletzt die Beiträge von Gabriele Trinckler oder Alfons Schweiggert auf unserem eigenem Videokanal …

Herzliche Grüße aus dem heute bedeckten
„Hauptdorf der deutschen Lyrik“, Weßling,
sendet Ihnen Anton G. Leitner

Elisabeth Süß-Schwend zu dem Gedicht "Schwalbenflug" von Mario Wirz. Originalformat 10,5 cm x 15 cm

Mario Wirz

Schwalbenflug

Eine Schwalbe
die gegen unser Fenster fliegt
liegt einen Nachmittag lang
tot im Garten
bevor sie ins Leben
zurückkehrt
furchtsam
zittern ihre vom Sturz
überwältigten Flügel
die sie zaghaft
in den Abend tragen
verbündet mit dem Wind
scheint die Schwalbe
zu staunen
hoch über uns
kommt sie mit dem Schrecken
davon

Mario Wirz, geboren 1956 in Marburg, lebt in Berlin.
© Mario Wirz, Berlin

In der ÖKT-Netzanthologie publiziert am 2. Mai 2010,
im Buch „Die Hoffnung fährt schwarz“ publiziert auf S. 103.
Außerdem: Gedicht „Weg“ von Mario Wirz in der ÖKT-Netzanthologie.
Aktuelle Kritik zu „Die Hoffnung fährt schwarz“ vom  2. Mai 2010
im Sonntagsblatt Bayern.

Auf der „Großen ÖKT-Nacht der Poesie“ mit 25 Dichtern
in München am Freitag, den 14. Mai 2010 um 19 Uhr
im Alten Rathaus live vorgetragen vom Autor.
Die Illustationen der ÖKT-Netzanthologie sind dort im
Original zu besichtigen, die Künstlerin ist anwesend.
Kartenvorverkauf (z. B. Abendkarte für € 14,-) unter
Telefon 089/559997-337.

Mario Wirz liest das Gedicht „Zirkus“ auf YouTube
(Videokanal „dasgedichtclip“ der Zeitschrift DAS GEDICHT). 

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