Wintereinbruch im Literaturhotel, WAZ-Portal, Münchens Top 500 und Schundlyrik

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Blitztour von meiner Frau Felizitas Leitner und mir zum Literaturhotel in Iserlohn war anstrengend, weil uns unterwegs ein heftiger Wintereinbruch überraschte. Als wir am Freitagabend mit den Teilnehmern unseres Literaturseminars noch im Lokal des Iserlohner Danzturm zusammensaßen, setzte so heftiges Schneetreiben ein, dass wir Schwierigkeiten hatten, das nur ca. 500 Meter entfernte und etwas tiefer gelegene Literaturhotel wieder zu erreichen. Innerhalb von wenigen Stunden waren ca. 15 bis 20 cm Neuschnee gefallen. Die eisige Witterung führte aber zu einem eher noch intensiveren Austausch mit den Autoren unseres Seminars und den Gästen unserer Lesung, die dem Wintereinbruch zu trotzen wagten.

Dr. med. Felizitas Leitner liest am 6. März 2010 im Literaturhotel aus ihrem Buch "Die Venus streikt. Gesund durch die Kraft der Poesie"

Am Sonntagmorgen führten Felizitas und ich ein Pressegespräch mit Ralf Tiemann, das heute auch auf dem Medienportal der WAZ-Mediengruppe „Der Westen“ nachzulesen ist.

Nach unserer Rückkehr in Weßling erreichte meine Frau Felizitas Leitner die erfreuliche Nachricht, dass sie am Wochenende, als wir in Iserlohn waren, im Ranking der Münchner Tageszeitung tz unter die 30 „Top-Hausärzte“ Münchens gewählt wurde (vgl. die neue große Ärzte-Liste „Münchens Top 500 für Kassenpatienten“). Ich gratuliere ihr ganz herzlich zu diesem verdienten Erfolg.

Ich selbst fühle mich übrigens ein wenig dadurch geadelt, dass sich in den vergangenen Tagen ein ehemaliger Staatsminister unseres Landes so über mein Gedicht „Uncle Sam“ erregte, dass er einen eigenen Beschwerdebrief dazu verfasste und mich am Telefon im Nachgang auch noch als „rotzenden“ Verfasser dieses „Schundgedichtes“ beschimpfte. Wer hätte es für möglich gehalten? Zeitgenössische Lyrik bewegt und erregt sogar unsere Politiker!

Nachzulesen ist dieses „Schundgedicht“, das in Wirklichkeit „Uncle Spam“ heißt und unerwünschte eMails in deutscher Übersetzung zitiert bzw. persifliert, in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift DAS GEDICHT Nr. 17.  Wer sehen möchte, wie ich dieses Gedicht rezitiere, kann sich auf unserem Videokanal für Lyrik („dasgedichtclip“) auf YouTube auch gleich einen optisch-akustischen Eindruck davon verschaffen.

Mit einem Augenzwinkern verabschiede
ich mich heute abend von Ihnen
mit stolz geschwellter Brust
als Ihr lyrischer Unruhestifter
aus dem kleinen unbeugsamen Hauptdorf
der deutschen Poesie, Weßling,
Anton G. Leitner

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