ÖKT-Netzanthologie stößt auf große Aufmerksamkeit in den Medien und hat bereits nach einer Woche viele regelmäßige Besucher

 
Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit gut einer Woche ist meine Netzanthologie zum 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) online. Bevor ich Ihnen kurz darüber berichte, wie sie angelaufen ist, möchte ich Sie vorab auf eine Sendung des Bayerischen Rundfunks (BR) hinweisen.

Am morgigen Sonntag, den 10. Januar 2010 berichtet der BR in seinem Hörfunkprogramm „B5 aktuell“ über mein Lyrikprojekt zum ÖKT, und zwar im Rahmen seiner Sendung Religion und Kirche − Der Wochenrückblick“, die von 6:05 Uhr bis 6:30 Uhr und von 20:05 Uhr bis 20:30 Uhr ausgestrahlt wird und auf der Internetseite des BR zum Nachhören auch als Podcast verfügbar sein wird. Matthias Morgenroth (BR) spricht mit mir über die Hintergründe zu diesem dreistufigen Lyrikprojekt (Netzanthologie / Buch „Die Hoffnung fährt schwarz“ / „Große ÖKT-Nacht der Poesie“ am 14. Mai 2010).

Nachdem die Medien bundesweit über die ÖKT-Netzanthologie berichteten (von überregionalen Tageszeitungen wie der Süddeutschen Zeitung bis hin zu dutzenden von Regionalblättern und Rundfunkanstalten (u. a. WDR), hat unsere Internetanthologie bereits nach einer Woche eine ganze Reihe von regelmäßigen Besuchern.

Ich selbst bekomme eine Vielzahl von Anschreiben. Als erstes reagierte ein (nicht zum Projekt eingeladener) Autor mit einem beleidigten Eintrag auf seinem Internetblog. Bereits vor Veröffentlichung des ersten Gedichts im Netz kam im sinngemäß schon das Kotzen: Bei ihm verursache nämlich alles, was mit Kirche zusammenhänge, einen Brechreiz. Andere wiederum berichten mir ausführlich von ihrem Engagement für kirchliche Institutionen und fügen seitenweise Gereimtes über Gott und die Welt als Anlage bei, mit der eindringlichen Bitte, ich solle diese Texte im Lichte ihres Engagements lesen, noch in die ÖKT-Netzanthologie aufnehmen, und die Verfasser(innen) zur ÖKT-Lyriknacht einladen, weil sonst keine Möglichkeit für sie bestünde, den Ökumenischen Kirchentag in München zu besuchen. Auch sie scheinen sich die Netzanthologie genauso wenig angeschaut zu haben, wie der bereits erwähnte Blogbetreiber mit angegriffenem Magen-Darmtrakt.

Im Vorspann zu den jeweils publizierten Gedichten steht geschrieben, dass die Internetanthologie schon komplett ist, denn anders hätten die einzelnen Hoffnungsgedichte nicht tagesgenau (z. B. Neujahr, Heilig-Drei-König, Fastnacht, Aschermittwoch usw.) eingepasst werden können. Im übrigen erscheint bereits am 20. Januar 2010 das Buch zur Netzanthologie: Es trägt den Titel „Die Hoffnung fährt schwarz“ und kommt im Verlag Sankt Michaelsbund in München zum erschwinglichen Preis von 10 Euro heraus.

Besonders freue ich mich natürlich über solche Zuschriften, die sich inhaltlich mit dem Projekt beschäftigen und sich konkret auf die ersten Gedichte im Netz beziehen. Denn sie stammen von Leserinnen und Lesern, die sich „zweckfrei“ an den Texten selbst erfreuen, sie Vers für Vers lesen und wissen bzw. merken, dass es sich bei den Netzautorinnen und Netzautoren der ersten Woche um gestandene Lyriker(innen) handelt. Ich hinterlege ihre Namen mit Links direkt auf ihre Hoffnungsgedichte. Deren Gedichte sind teilweise eigens für das ÖKT-Projekt entstanden: Kerstin Hensel (Berlin), Arne Rautenberg (Kiel), Axel Kutsch (Begrheim-Erft), Ulrike Draesner (Berlin), Ulrich Johannes Beil (Holzkirchen und Zürich), Mario Wirz (Berlin) und Ernst Halter (CH-Aristau).

Ich meine, die Poesie dieser Dichterinnen und Dichter zeigt, dass sich die täglichen Klicks auf die Lyrikseite des ÖKT für alle Leserinnen und Leser lohnen und spannende Reisen im Kopf versprechen, voller Überraschungen.

Obwohl ich als Herausgeber eigentlich schon weiß, was bei der täglichen Lektüre auf mich zukommt, klicke ich täglich in die Netzanthologie und lasse mich vom jeweiligen Gedicht in meinen Arbeitstag begleiten.

Bei dieser Gelegenheit verweise ich noch auf die Rubrik „Gedicht des Tages“ auf den Internetseiten der Buchhandlung Hugendubel, die mein Herausgeber- und Lyrikerkollege Siegfried Völlger dort seit Jahren kenntnisreich betreut.

Ich grüße ich Sie einmal mehr recht herzlich aus Weßling,
wo der Himmel heute so grau war wie der Asphalt
und die Straßen so spiegelglatt sind wie der Weßlinger See
Bis bald an dieser Stelle im Netz,
Ihr Anton G. Leitner

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