Neue Ausgabe der Zeitschrift „Das Gedicht“ erschienen: Mitherausgeber Friedrich Ani plädiert für mehr Mut in der Gesellschaft

P r e s s e e r k l ä r u n g

DAS GEDICHT Nr. 17

DAS GEDICHT Nr. 17

(Weßling) – Die buchstarke Jahresschrift „Das Gedicht“ widmet ihre 17. Folge dem Thema Angst. Unter dem Motto „Fürchte dich nicht – spiele!“ präsentieren die Herausgeber Friedrich Ani und Anton G. Leitner 99 Gedichte mit Mut zum Übermut.

77 Lyriker aus allen Generationen weisen poetische Wege aus der Furcht. Das Spektrum reicht vom fünfjährigen Yunus aus Berlin-Kreuzberg über den Münchner Lyrik-Debütanten Leander Beil (geboren 1992) bis zu Friederike Mayröcker (Jahrgang 1924). Die Wiener Grande Dame der Poesie besiegt ihre Todesangst in Versen: „Was für 1 Wunder, dasz ich lebe!“  Der ehemalige DDR-Regimekritiker Lutz Rathenow (Berlin) leistet Amok-Prävention. „Die Krise küsst uns glücklich“, dichtet er und stellt sich so der Rezession. Auch Franzobel, Helmut Krausser, Albert Ostermaier, Matthias Politycki und viele andere beleuchten in ihren neuen Gedichten die verschiedenen Facetten der Angst. Anja Tuckermann, Trägerin des Deutschen Jugendliteraturpreises, steuert ein Bonus-Kapitel mit Texten ganz junger Poeten (zwischen 5 und 11 Jahre) bei.

Friedrich Ani, Mitherausgeber von DAS GEDICHT Nr. 17

"Einbildung ist die Krankheit der Gegenwart" - Friedrich Ani (Mitherausgeber von DAS GEDICHT 17)

„Einbildung ist die Krankheit der Gegenwart“, diagnostiziert Friedrich Ani im Essayteil und stellt fest: „In Wahrheit schreckt uns nicht der Wecker aus dem Schlaf, sondern die Angst, der Tag könnte schneller sein als wir.“ Ani und Leitner fragen Bayerns evangelischen Landesbischof Dr. Johannes Friedrich nach der Notwendigkeit von mehr „Zivilcourage“. Die aktuellen Gewalttaten von Jugendlichen in München-Solln und Ansbach zeigen die Brisanz dieser Thematik. Schulleiter Peter Borjans-Heuser sammelte lange Jahre praktische Erfahrungen in der Konfliktintervention mit aggressiven Teenagern. In seinem Aufsatz für die Zeitschrift „Das Gedicht“ ergründet er, warum sich Lehrer heute vor ihren Schülern fürchten.

Als erfahrener Lyrikherausgeber kennt auch Anton G. Leitner existenzielle Ängste. Seit 17 Jahren trotzt er der zunehmenden Kommerzialisierung in der Buchbranche. „Wer nichts wagt, gewinnt nichts, im realen Leben wie in der Poesie“, lautet bis heute sein Credo.

Inhaltsverzeichnis und Editorial / Leseprobe

(Das Gedicht Nr. 17 / 2009/2010: „Fürchte dich nicht – spiele!“, herausgegeben von Friedrich Ani und Anton G. Leitner, Anton G. Leitner Verlag, Weßling 2009, 165 Seiten, 12,- Euro, ISBN 978-3-929433-69-2; Internet: www.DasGedicht.de und www.AntonLeitner.de)

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