Meine Anthologie „Feuer, Wasser, Luft & Erde“ jetzt als Hardcover bei Reclam

Neues Cover der Anthologie "Feuer, Wasser, Luft & Erde" bei Reclam

Anton G. Leitner (Hrsg.): "Feuer, Wasser, Luft & Erde". Reclam 2009 (Hardcover-Neuausgabe)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an dieser Stelle wieder bei Ihnen melden konnte. Mein Abtauchen im Blog  hatte nicht etwa den Grund, dass ich mir eine Fernreise auf die Malediven gegönnt hätte, sondern dass ich insbesondere in meiner Tätigkeit als Herausgeber und Lyrikvermittler im Juli soviel gefragt war, dass ich bis heute schlichtweg nicht die Zeit gefunden habe, Sie auf dem Laufenden Stand über meine Aktivitäten zu halten.

Wieviel ich in den vergangenen Monaten gearbeitet habe, lässt sich recht anschaulich  an meinen neuen Herausgaben ersehen: Im Dezember 2008 erschien bei dtv meine Anthologie „Gedichte für Nachtmenschen“ (in Zusammenarbeit mit Gabriele Trinckler), im April 2009 folgte dort die Sammlung „Ein Nilpferd schlummerte im Sand“ (ebensfalls gemeinsam ediert mit Gabriele Trinckler) mit Gedichten „für Tierfreunde“, die kein Geringerer als Reinhard Michl illustriert hat.  Im Juni 2009 schließlich startete bei dtv meine Serie „dtv lyrik“ mit den Bänden „power“, relax“ und „smile“. Und nachdem alle fünf  Titel bei den Leserinnen und Lesern sowie bei der Kritik so gut  ankommen,  wie es sich der Verlag und ich gewünscht haben, kann ich heute erneut eine frohe Kunde verbreiten, dieses Mal meine langjährige Zusammenarbeit mit dem Hause Philipp Reclam jun. betreffend.

Von den über 30 Lyriksammlungen, die ich bislang ediert habe, liegt mir eine ganz besonders am Herzen: Meine erstmals im Jahre 2003 in Reclams Universalbibliothek erschienene Anthologie „Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente“.  Es war mein erstes Buch bei Philipp Reclam jun., mit dem ich mir einen persönlichen Schülertraum erfüllte: Autor und Herausgeber in der UB-Kultreihe von Reclam zu werden.

Die umfangreiche Sammlung erntete großes Lob bei der Kritik, so schrieb beispielsweise der von mir sehr geschätzte Autorenkollege und Literaturwissenschaftler Hanns-Josef Ortheil in der Berliner Tageszeitung DIE WELT darüber: „Anton G. Leitner stellt Höhepunkte deutscher Lyrik so geschickt neben ganz neue oder noch unbekannte Gedichte, dass man zunächst einmal von Gipfel zu Gipfel hüpft, plötzlich aber auch das Geheimnishafte der Täler und Aufstiege erkennt.“ Zu den neu entdeckten Autoren zählte damals übrigens auch Nico Bleutge (geboren 1972), der in „Feuer, Wasser, Luft & Erde“ gewissermaßen als Lyriker debütierte und heute zu den wichtigsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Lyrik gezählt wird.

Nachdem die ersten 10.000 Exemplare meiner Sammlung in der Universalbibliothek verkauft waren, hat sich der Reclam-Verlag entschlossen, sie nunmehr zum Hardcover „aufzuwerten“. Seit gestern liegt die jetzt wirklich prächtig ausgestattet Elemente-Anthologie als Neuausgabe auf meinem Schreibtisch und ich freue mich jedes mal wieder, wenn ich sie zur Hand nehme. Mit 10 Euro ist der Preis für „Feuer, Wasser, Luft & Erde“ wirklich demokratisch ausgefallen und ich bin sicher nicht der Einzige, der bereits Exemplare in Stuttgart nachgeordert hat. Besonders edel wirkt das kleine, handliche Format der Sammlung in Verbindung mit der Fadenheftung.

Übrigens beginnt auch dtv damit, einzelne meiner dort erschienenen Bücher als Hardcover neu herauszubringen: Im kommenden Frühjahr erscheint im dtv mein bereits als Taschenbuch-Originalausgabe sehr erfolgreicher „Garten der Poesie“ wieder, dieses Mal gebunden mit Schutzumschlag …

Das sind doch alles sehr erfreuliche Zeichen, die darauf  hindeuten, dass die Zeiten für Lyrik gar nicht ganz so schlecht sind, wie uns manche Leute gerne glauben lassen möchten. Wenn das Konzept der „Vermittlung“ stimmt, findet gute Lyrik beispielsweise über sorgfältig zusammengestellte Anthologien immer ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern.

Ansonsten arbeite ich gerade zusammen mit meinem Mitherausgeber Friedrich Ani und Gabriele Trinckler intensiv an der neuen Ausgabe Nr. 17 von DAS GEDICHT, die im Laufe des Septembers erscheinen wird. „Fürchte dich nicht –  spiele!“, ist sie betitelt und sie verspricht, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Friedrich Ani, eine besonders spannende Ausgabe zu werden.

Sobald ich ein freies Zeitfenster finde, melde ich mich wieder bei Ihnen. Für heute grüße ich Sie herzlich aus Weßling und feiere hier noch ein wenig mit meiner Frau Felizitas ihren Geburtstag.

Bis bald also,
Ihr Anton G. Leitner

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