Umananda doa

Umananda doa

So a Gschiss:
I dua, wos i wui.
Du duasd, wosd wuisd.

Wia soin ma dann amoi zam
Kemma, damid mas midnanda
Doa kenna?

Anton G. Leitner

Leitner_AntonG_Schnablgwax-Cover-rzaus:

Anton G. Leitner
Schnablgwax. Bairisches Verskabarett
edition lichtung / edition DAS GEDICHT, 2016
www.schnablgwax.de

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Literatur im Schloß: Anton G. Leitner »Schnablgwax« – Bairisches Verskabarett

Mit musikalischer Begleitung von Thomas Gruber (Ziach) und Sabine Gruber-Heberlein (Harfe)

Anton G. Leitner. Foto: Katharina Kreye

Anton G. Leitner. Foto: Katharina Kreye

Anton G. Leitner dichtete über drei Jahrzehnte lang ausschließlich auf Hochdeutsch. Seit 2013 schreibt er auch so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, nämlich auf Bairisch. »Schnablgwax« ist sein erstes großes Mundartprojekt. Die Gedichtgeschichten von Anton G. Leitner reichen ins Kabarettistische und erzählen vom ganz alltäglichen Wahnsinn im weiß-blauen Freistaat. Sie knüpfen an das »Kraftbayrisch« des Poesie-Urgesteins Georg Queri (1879–1919) an, der im Starnberger Fünf-Seen-Land zu Hause war. Nicht nur ihre gemeinsame Heimat verbindet diese zwei Dichter. Beide nehmen kein Blatt vor den Mund und auch Leitners Verse entspringen dem prallen Leben:
Ob handfeste Erotik, hinterfotzige Politik oder Schickeriagesellschaft – alles wird entblättert, die geschönten Fassaden bröckeln. Es ist zum Lachen und zum Weinen.

»Leitner verwendet nicht bloß Dialektwörter wie viele andere, sondern nimmt in seine Mundartgedichte auch den spezifischen Sprech- und Denk-Duktus mit hinein, den wir im Bairischen haben.«
Alexander Altmann, Literaturkritiker

 
Mi. 10.08.2016 20 Uhr Schloßmuseum Murnau
Eintritt: 12 / erm. 10 Euro freie Platzwahl

VVK: Schloßmuseum Murnau, Buchhandlung Gattner
Veranstalter: Schloßmuseum Murnau & Kulturverein Murnau e.V.
Informationen zur Veranstaltung zum Download (PDF)

Literatur-im-Schloß--10.08

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»Schnablgwax«-Buchpremiere jetzt zum Nachhören

Die Buchpremiere von »Schnablgwax« im Literaturhaus München wurde in voller Länge vom Literatur Radio Bayern aufgezeichnet und ist ab sofort online zum Nachhören verfügbar:

Teil 1: Lesung von und Gespräch mit Anton G. Leitner
http://literatur-radio-bayern.de/index.php/fda-bayern/fda-friends/488-fda-friends-anton-g-leitners-bairisches-verskabarett-schnablgwax-premiere-im-literaturhaus-muenchen

Teil 2: »Schnablgwax« international mit den Übersetzern Dagmar Taylor, Richard Dove und Bill Soutter
http://literatur-radio-bayern.de/index.php/fda-bayern/fda-friends/494-fda-friends-anton-g-leitners-bairisches-verskabarett-schnablgwax-premiere-im-literaturhaus-muenchen-2

Einen Rückblick in Wort und Bild finden Sie auf DAS GEDICHT blog.

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Rückblick: Premiere von »Schnablgwax« im Literaturhaus München

Am Freitag, den 15.7.2016, feierte mein »Schnablgwax« im Literaturhaus München Premiere. Es war ein großartiger Abend mit Moderatorin Sabine Zaplin und den Hochenglisch-, London-Cockney-, London-Mockney- und Schottisch-Übersetzern Dagmar Taylor, Richard Dove und Bill Soutter sowie einem wunderbaren Publikum. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze auf DAS GEDICHT blog, die gesamte Veranstaltung wird online nachzuhören sein im Literaturradio Bayern. Heute möchte ich Ihnen aber schon einmal einen Rückblick in Bildern präsentieren:

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Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung für den Verleger Anton G. Leitner

Planegg-Krailling. »Es wird wirklich Zeit und ist überfällig, dass er mit dem Tassilo-Preis ausgezeichnet wird.« So eröffnete Christian Krügel am Montagabend seine Laudatio auf den Verleger Anton G. Leitner. Das SZ-Zelt auf dem Kult-Art-Festival-Gelände war voll besetzt, die Atmosphäre zugleich locker und positiv angespannt, mit abwechslungsreichem Programm gestaltete sich der recht lang andauernde Preisverleihungsreigen für die Tassilo-Kulturpreise der Süddeutschen Zeitung angenehm kurzweilig. Und die geladenen Gäste fanden vor und nachher auch genug Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Leitners »Leidenschaft für die Poesie über Jahrzehnte hinweg« hob Moderator Krügel, SZ-Ressortleiter München und Bayern, weiter hervor, und betonte zudem die internationale Arbeit des »DAS GEDICHT«-Herausgebers Leitner.

Hat den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung erhalten: Verleger Anton G. Leitner.  Foto: Jan-Eike Hornauer

Hat den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung erhalten: Verleger Anton G. Leitner. Foto: Jan-Eike Hornauer

Jetzt-Zeit- und Realitätsbezug als Konzept

Hier verwies er unter anderem auf das »Chapbook«, welches ausgewählte Texte aus »DAS GEDICHT« in englischer Übersetzung bietet und so deutsche Gegenwartslyrik einem breiten internationalen Publikum zugänglich macht.

Krügels Co-Moderatorin, SZ-Kulturredakteurin Sabine Reithmaier, befragte Leitner im Kurzinterview über sein Schaffen als Herausgeber und seine zukünftigen Pläne. Unter anderem wollte sie wissen, ob sich der Umfang von »DAS GEDICHT«, der heute buchstarken Jahresschrift, noch weiter erhöhen werde, und formulierte die Frage schließlich so: »Und wie sehen Ihre künftigen Pläne aus? Wird’s noch dicker?« Leitner, wie gewohnt mit dem berühmten Schalk im Nacken, erwiderte, dass für die Jahresschrift hier keine Veränderung geplant sei – und bei ihm selbst auch nicht: »Ich habe schon genug Bauch.«

Dafür gab er bereits die Themen der kommenden beiden Ausgaben seiner Lyrik-Zeitschrift bekannt: In diesem Jahr geht es um Heimat, im kommenden Jahr, zum 25. Jubiläum, wird Religion das Thema sein, »weil das ja auch ein sehr brennendes Thema ist«. Den Jetzt-Zeit- und Realitäts-Bezug im Lyrischen will der Weßlinger Verfechter der Realpoesie auch künftig pflegen.

»Verlegerische Ausdauer und Mut, Neues zu wagen«

Anton G. Leitner, frisch ausgezeichnet für »seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen«.  Foto: Jan-Eike Hornauer

Anton G. Leitner, frisch ausgezeichnet für »seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen«. Foto: Jan-Eike Hornauer

Reithmaier gegenüber klärte er zudem auf, wofür das »G.« in seinem Namen eigentlich steht und wieso er es so kultiviert hat: Gerhard ist sein zweiter Vorname, und als Initial hat er ihn schon früh geführt, um leicht von seinem Vater unterschieden zu werden, von Anton Leitner. Gerade wenn man auch amouröse Gedichte schreibe, sei dies gewiss auch im Sinne des Vaters, wenn es da zu keinen Verwechslungen komme, erklärte Leitner augenzwinkernd.

Dann nahm er seine Tassilo-Kulturpreis-Urkunde für »seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen«, wie auf ihr zu lesen steht, entgegen. (jeh)

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Tassilo-Preis für Anton G. Leitner

Auszeichnung für verlegerische Ausdauer

Anton G. Leitner und Sabine Reithmeier bei der Verleihung des Tassilo-Kulturpreis 2016 der Süddeutschen Zeitung am 11. Juli 2016.

Anton G. Leitner und Sabine Reithmeier bei der Verleihung des Tassilo-Kulturpreis 2016 der Süddeutschen Zeitung am 11. Juli 2016.

Der Schriftsteller und Verleger Anton G. Leitner wurde am Montag, den 11. Juli 2016 in Krailling bei München mit einem Tassilo-Kulturpreis 2016 der Süddeutschen Zeitung (SZ) ausgezeichnet. Die Tassilo-Preise der SZ sind zum neunten Mal verliehen worden. Sie sollen den Kulturbetrieb im Großraum München fördern und Kulturschaffende in der Region motivieren. Aus mehr als 90 nominierten Kandidaten wählte eine Fachjury elf Preisträger aus.

„Die Süddeutsche Zeitung verleiht Anton G. Leitner einen Tassilo-Preis 2016 für seine verlegerische Ausdauer und den Mut, immer wieder Neues zu wagen“, heißt es in Preisbegründung.

Mehr dazu unter:
http://www.buchmarkt.de/content/66625-tassilo-preis-fuer-verlegerische-ausdauer-an-anton-g-leitner.htm
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tassilo-ein-bisschen-nietzsche-in-krailling-1.3074916-7

SZ-Tassilo-Kulturpreis_UrkuAnton G. Leitner ist seit 1992 Herausgeber und Verleger der buchstarken Zeitschrift DAS GEDICHT, die sich im Laufe von über zwei Jahrzehnten zu einem internationalen Forum für die zeitgenössische deutschsprachige Lyrik entwickelt hat. Leitner, der seit über 50 Jahren in Weßling (Landkreis Starnberg) lebt und dort auch seinen Verlag betreibt, ediert DAS GEDICHT jedes Jahr mit einem anderen Co-Herausgeber. Die diesjährige Ausgabe gibt er zusammen mit dem fränkischen Dramatiker und Mundart-Dichter Fitzgerald Kusz (Nürnberg) heraus. Sie wird im Oktober erscheinen und dem Thema „Heimat auf den Versen“ bleiben. In den 23 bisher erschienenen Nummern der Jahresschrift finden sich große Namen wie Hans-Magnus Enzensberger, Robert Gernhardt, Günter Grass, Ulla Hahn, Sarah Kirsch, Karl Krolow, Friederike Mayröcker und Gerhard Rühm, aber auch viele neue Talente.

Neben vierzig Anthologien für Verlage wie Reclam und dtv sind von Anton G. Leitner bislang elf eigene Gedichtbände erschienen. Soeben legte er mit „Schnablgwax. Bairisches Verskabarett“ seinen ersten Mundarttitel vor, der Gedichte auf Bairisch und Hochdeutsch enthält sowie Nachdichtungen ins Schottische und Cockney. Die Buchpremiere findet am Freitag, den 15. Juli 2016 um 20 Uhr im Literaturhaus München statt.

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Erinnerung: Anton G. Leitners bairisches Verskabarett »Schnablgwax«: Premiere im Literaturhaus München

Freitag, 15. Juli 2016, 20:00 – 22:00 Uhr,
Literaturhaus München (Bibliothek), Salvatorplatz 1, 80333 München

Anton G. Leitner: Schnablgwax. Bairisches VerskabarettAm Freitag, den 15. Juli 2016 um 20 Uhr stellt der Schriftsteller Anton G. Leitner aus Weßling (Lkr. Starnberg) sein neues Buch »Schnablgwax« in der Bibliothek des Literaturhauses München vor. Es versammelt Gedichtgeschichten, die ins Kabarettistische reichen und dem prallen Leben entspringen: Ob handfeste Erotik, hinterfotzige Politik oder Schickeriagesellschaft – der Münchner Turmschreiber und Träger des »Bayerischen Poetentalers 2015« sowie des SZ-Tassilo-Kulturpreises 2016 entblättert den weiß-blauen Freistaat mit großer Lust. Für alle Nicht-Bayern gibt es seine Verse auch auf Hochdeutsch. Die Kulturjournalistin Sabine Zaplin moderiert diese mehrsprachige Premierenfeier, bei der auch die drei Übersetzer Richard Dove, Bill Soutter und Dagmar Taylor vom Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München ihre Übertragungen ausgewählter »Schnablgwaxe« ins Englische, Schottische und Cockney präsentieren.

Moderation: Sabine Zaplin (Kulturjournalistin BR, SZ)

Eine Veranstaltung von Anton G. Leitner | DAS GEDICHT, gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, mit freundlicher Unterstützung der edition lichtung (Viechtach)

Eintritt: € 9,- / ermäßigt € 7,-
Karten erhältlich über die Ticket-Hotline Tel. 089-29193427 oder unter www.reservix.de
Die rechtzeitige Reservierung von Karten ist wegen der begrenzten Plätze in der Bibliothek des Literaturhauses sehr zu empfehlen.

www.schnablgwax.de

Buchtrailer:

Schnablgwax-Printausgabe im DAS GEDICHT-Shop
E-Book (ET: 11.7.2016) ab sofort bestellbar in allen gängigen Shops, z. B.
Amazon-Kindle
Weltbild-Tolino (mit Vorschau ins Buch)

Pressefotos zur kostenlosen Verwendung
Anton G. Leitner mit Poetentaler (s/w-Foto: Katharina Kreye, Starnberg)
Anton G. Leitner (Farbfoto: Volker Derlath, München)

Buchcover 300 dpi

Anton G. Leitner. Foto: Katharina Kreye

Anton G. Leitner. Foto: Katharina Kreye

Anton G. Leitner hat bislang elf Gedichtbände veröffentlicht. Im Sommer 2016 ist sein erster großer Mundartband »Schnablgwax“ erschienen. Seit 1993 ist Leitner außerdem auch Verleger der Zeitschrift DAS GEDICHT und Herausgeber von bislang über vierzig Anthologien (insbes. für Reclam und dtv). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem
»V. O.-Stomps-Preis« der Stadt Mainz, dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen / DB und dem »Bayerischen Poetentaler 2015«. Im Juli 2016 erhält er den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung.

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Leitner liest beim Landrat

Anton G. Leitner: Schnablgwax. Bairisches Verskabarett»Schnablgwax«-Lesung im Amtszimmer von Landrat Karl Roth

Am Dienstag, 19. Juli 2016, liest Anton G. Leitner an einem ungewöhnlichen Ort aus seinem Bairischen Verskabarett »Schnablgwax«, nämlich im Büro von Landrat Karl Roth im Starnberger Landratsamt. Beginn ist um 19 Uhr – und eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich, denn der Platz im Büro ist begrenzt. Telefonische Reservierungen für diese etwas andere »Wohnzimmerlesung« sind unter (0 81 51) 14 82 90 möglich.

Landrat Karl Roth kommt aus der Gemeinde Erling-Andechs, in der bekanntlich auch der große oberbairische Dichter und Erotiker Georg Queri daheim war, nämlich in Frieding. Mein »Schnablgwax« knüpft ja in gewisser Weise an die Arbeit Queris an und treibt sie mit etwas neueren Sprachmitteln weiter. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf diese Lesung!

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