Die Netzanthologie zum Ökumenischen Kirchentag 2010 ist online

01. Januar 2010

 
Liebe Besucherinnen und Besucher,

zunächst wünsche ich Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2010 mit vielen poetischen Momenten.

Gerade habe ich mich davon überzeugt, dass unsere Netzanthologie zum Ökumenischen Kirchentag 2010 online gegangen ist. Zwar fehlt noch der entsprechende Hinweis auf der ÖKT-Startseite, aber der wird sicherlich in der kommenden Woche nachgeholt.  Wenn Sie diesem Link folgen, finden Sie ab sofort jeden Tag ein neues Hoffnungsgedicht. Heute eröffnet die Berliner Lyrikerin Kerstin Hensel mit ihrem Gedicht „Erste Hoffnung“ , das eigens für die Netzanthologie entstanden ist, den lyrischen Reigen.

Viel Vergnügen beim Lesen
und herzliche Grüße aus Weßling,
bis bald an dieser Stelle
Ihr Anton G. Leitner


2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“

31. Dezember 2009

 

Öffentliche Lesung
mit dem gefeierten Exil-Dichter Said
und Turmschreiber Anton G. Leitner.

25 Kandidaten aus Deutschland, Österreich, Norwegen und Kanada präsentieren Poesie über Liebe, Glaube und Hoffnung.
Literaturfestbuffet mit Publikumsabstimmung und Preisverleihung. 

Samstag, 30. Januar 2010, 19:30 Uhr
Gasthof Schuster, Am Drössel 5, 82234 Weßling/Hochstadt
Eintritt (inklusive Buffet): € 16,
Kartenreservierungen im Gasthof Schuster unter Telefon: 08153/36 41

Seit 1998 veranstaltet die Zeitschrift DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Gasthof Schuster regelmäßig Lyrik-Tagungen. Gäste aus aller Welt treffen prominente Dichter zu internen Lektoratsgesprächen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird am 30. Januar 2010 erneut der Lyrikpreis „Hochstadter Stier“ verliehen. Der Gewinner erhält ein handbemaltes Glaskunstobjekt aus der berühmten Kristallglasmanufaktur Theresienthal. Das Motiv für den „Hochstadter Stier“ wurde von der Künstlerin Rosemarie Zacher (Gauting) entworfen. Melanie Arzenheimer aus Eichstätt wurde 2009 vom Publikum zur ersten Siegerin des „Hochstadter Stiers“ gekürt.

Die Kandidaten:

 25 Autorinnen und Autoren aus vier Ländern bewerben sich 2010 um den Lyrikpreis „Hochstadter Stier“, wiederum gestiftet von Michael Schuster.

Gedichte über Liebe, Glaube und Hoffnung lesen
Karin Alette (Düsseldorf),
Claudia Angerer (A-Mils),
Peter Borjans-Heuser (Duisburg),
Ulrike Brandl (München),
Katja Embacher (N-Oslo),
Isabelle Feix (Gilching),
Evelyn Fomm (Frankfurt am Main),
Beate Gruhn-Schießl (Gauting),
Josef Hader (A-Naarn),
Joachim P. Harms (Düsseldorf),
Eva Höcherl (Pliening),
Bodo Kirchner (A-Salzburg),
Guido Luft (Ettlingen),
Uta Regoli (Kanada-Sherbrooke/Québec),
Konstanze Reupsch (Golm),
Wolfgang Richter (Düsseldorf),
Wilhelm Riedel (Groß-Zimmern),
Franziska Röchter (Verl),
Renate Schön (Augsburg),
Bettina Schultheiß (Wörth),
Andreas Schumacher (Walheim),
Iris Schwaneberger (Neubrandenburg),
Stefan Schwarzmüller (Pirmasens),
Babette Werth (Berlin) und
Barbara Zeizinger (Alsbach-Hähnlein). 

Die vorgetragenen Gedichte loten alle Tiefen der Existenz aus. Sie dienen als Wortbojen und poetische Navigationshilfen.

Die Mentoren:

 

Said, Mentor des Lyrikwettbewerbs "2. Hochstadter Stier"

Said (*1947) kam als Student aus Teheran nach München. Sein Einsatz für die Demokratie verwehrte ihm die Rückkehr ins Persien der Schah-Ära. Auch der Wechsel zum Mullah-Regime änderte nichts an Saids Exil-Situation. Er lebt bis heute in München. Said war Präsident des deutschen PEN. Der SWR schwärmt vom „unvergleichlichen Lyriker Said“, dessen Gedichte „in ihrer poetischen Schönheit den Leser tief ergreifen und betören“. Sein Werk erscheint bei C. H. Beck.

 

 

 

Anton G. Leitner (*1961) gibt seit 1993 die renommierte Zeitschrift DAS GEDICHT heraus.  Seine Lyrik aus 25 Jahren ist im Band „Im Glas tickt der Sand“ versammelt. Bislang edierte Leitner über 30 Anthologien, zuletzt „power“, „relax“ und „smile“ (dtv). Im Herbst 2009 wurde er in den Kreis der Münchner Turmschreiber berufen.

Anton G. Leitner, Mentor des zweiten Lyrikwettbewerbs "Hochstadter Stier"

Im literarischen Schaffen von Said und Anton G. Leitner spielt die Frage nach dem Woher und Wohin des Menschen eine zentrale Rolle. Als Auftakt zum 2. Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ präsentieren sie eigene Gedichte zur Sinnsuche.


DAS GEDICHT 17 als Thema am 30.12.2009 um 9:07 Uhr im Deutschlandradio Kultur

29. Dezember 2009

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die neue Ausgabe von DAS GEDICHT (Nr. 17) ist am Mittwoch, den 30.12.2009 um 9:07 Uhr „Thema“ im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur. Moderatorin Ulrike Timm spricht mit Friedrich Ani und mir über das Angstvertreibungspotential der Poesie, insbesondere unserer gemeinsamen GEDICHT-Ausgabe „Fürchte dich nicht – spiele“. Das Gespräch wurde bereits heute nachmittag im Rahmen einer ARD-Direktschaltung vom BR-Studio in München nach Berlin aufgezeichnet.

Auf den beiden Fotos sehen Sie mich bzw. Friedrich Ani und mich im BR-Studio kurz vor der Direktschaltung nach Berlin. Im Anschluss zeichnete ich noch eine Sendung zu meiner ÖKT-Netzanthologie auf, die am 1. Januar 2010 startet.

Einen guten Abend aus Weßling
und viel Vergnügen beim Hören unserer morgigen DLR-Sendung,
die immerhin fast 15 Minuten dauert,
wünscht, herzlich grüßend, 
Ihr Anton G. Leitner
aus Weßling

Anton G. Leitner am 29.12.2009 (16 Uhr) vor der Schaltung zum Deutschlandradio im BR-Studio

Ein Techniker des BR weist Friedrich Ani und Anton G. Leitner in die ARD-Schaltung von München nach Berlin ein

 


Ein Tag, ein Gedicht: Netzanthologie des ÖKT startet am 1. Januar 2010

28. Dezember 2009

 

„Die Hoffnung fährt schwarz.“
Ein Tag, ein Gedicht: Die große ÖKT-Netzanthologie
vom 1. Januar 2010 bis 16.  Mai 2010
Ausgewählt und herausgegeben von Anton G. Leitner
unter Mitwirkung von Dr. Erich Jooß und Pater Georg Maria Roers SJ.

Weßling, den 28.12.2009

Liebe Besucherinnen und Besucher,

weil in wenigen Tagen meine Netzanthologie zum 2. Ökumenischen Kirchentag online geht, stelle ich Ihnen sowie den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen die Pressemitteilung zu diesem Projekt auf meinen Blog:

Aus Anlass des 2. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) hat Anton G. Leitner, Lyriker und Herausgeber der Zeitschrift „Das Gedicht“, eine Reihe zeitgenössischer Lyrikerinnen und Lyriker aus Deutschland, Österreich, Polen sowie der Schweiz eingeladen, neue Hoffnungspoesie einzureichen. Viele Kolleginnen und Kollegen folgten seinem Aufruf.

Vom 1. Januar 2010 bis zum Abschluss des ÖKT (16. Mai 2009) wird auf der Internetseite des ÖKT  jeden Tag ein Gedicht in einer großen Netzanthologie publiziert: 136 lyrische Texte bestätigen einmal mehr den leitmotivischen Vers des argentinischen Dichters Roberto Juarroz: „Ein Gedicht rettet einen Tag.“

104 Autoren aus drei Generationen – vom Junglyriker Leander Beil (Jahrgang 1992) bis hin zur Grande Dame der Schweizer Gegenwartspoesie, Erika Burkart (geboren 1922) – steuern vorwiegend Originalbeiträge bei, die im Hier und Jetzt verankert sind. In der Netzanthologie finden sich sowohl Reimgedichte als auch freie Verse oder experimentelle Lautmalerei. Neben Mundartlyrik von Fitzgerald Kusz voller fränkischer Scharfzüngigkeit oder galligen Wiener Dialektgedichten von Franzobel kommt auch das Lachen nicht zu kurz: Andreas Schumacher zum Beispiel entpuppt sich als Nachwuchstalent auf den Spuren Robert Gernhardts und dessen lyrischer Situationskomik.

Alle Autorinnen und Autoren dieser Gedichtsammlung im Internet klopfen das Thema unter verschiedensten Gesichtspunkten auf sein poetisches Potential ab. Da gibt es „Zukunftsazubis“ (Alex Dreppec), die das Vorwärtsgerichtete der Hoffnung „auf einen Morgen, wie du ihn niemals zuvor auch nur zu träumen gewagt“ (Matthias Politycki) verdichten. Die Zweifler unter den Lyrikern hingegen misstrauen jenen „Betrügern und Schiebern“ (Ilma Rakusa), die ihre enttäuschten Hoffnungen „auf dem Altar der Puppenbauernkapelle“ (Mathias Jeschke) opfern. Ob Optimist oder Pessimist: Jeder prüft „die Tragkraft der Erde“ (Erika Burkart) und hofft „auf ein glückliches ende“ (Gerhard Rühm).

Ein Vers von Kerstin Hensel leiht der Netzanthologie des ÖKT ihren Titel: „Die Hoffnung fährt schwarz.“ Angesichts einer globalen Krise, die inzwischen nahezu jeden Lebensbereich berührt, könnte man meinen, auch die Lyriker hätten allen Grund schwarz zu sehen. Wider Erwarten beweisen aber viele in der Netzanthologie versammelte Gedichte, dass die Hoffnung nicht kleinzukriegen ist. Sie braucht weder Fahrkarte noch Visum. Als blinder Passagier begleitet sie die Menschen durch dunkle Zeiten und öffnet ihnen die Augen für den Lichtstrahl am Ende des Tunnels.

ISBN 978-3-939905-60-8

Damit interessierte Leserinnen und Leser auch langfristig auf das ungewöhnliche Hoffnungspotential dieser Gedichte zurückgreifen können, von denen viele eigens für den 2. Ökumenischen Kirchentag entstanden sind, erscheint im Januar 2010 im Verlag Sankt Michaelsbund (München) eine exemplarische Auswahl von 74 Gedichten zusätzlich in Buchform (ISBN 978-3-939905-60-8).

Am Freitag, den 14. Mai 2010 gibt es schließlich um 19 Uhr im Historischen Festsaal des Alten Rathauses in München die einmalige Gelegenheit, 24 Dichterinnen und Dichter der Netzanthologie live zu erleben. Sie reisen aus dem ganzen deutschen Sprachraum zum 2. Ökumenischen Kirchentag an. Unter dem Motto „Die Hoffnung fährt schwarz“ lesen im Rahmen der großen „Nacht der Poesie“ auf dem ÖKT u. a. Leander Beil (Holzkirchen), Ulrich Johannes Beil (Holzkirchen und Zürich), Timo Brunke (Stuttgart), Manfred Chobot (Wien), Alex Dreppec (Darmstadt), Kerstin Hensel (Berlin), Werner Lutz (Basel), Arne Rautenberg (Kiel), Said (München), Ludwig Steinherr (München), Jan Wagner (Berlin) und Mario Wirz (Berlin). Durch den Abend führen Prof. Christoph Lindenmeyer, Koordinator für kulturelle Beziehungen und Projekte in der Hörfunkdirektion des Bayerischen Rundfunks sowie Anton G. Leitner, der die Veranstaltung kuratiert.

Link epd (Evangelischer Pressedienst zum Projekt)

Soviel für heute. Morgen nachmittag zeichne ich zusammen mit Friedrich Ani ein Rundfunkgespräch zur neuen Ausgabe unserer Zeitschrift DAS GEDICHT (Nr. 17) auf, das voraussichtlich am Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 9 Uhr im Deutschlandradio Kultur (Radiofeuilleton) gesendet wird.

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald an dieser Stelle
Ihr Anton G. Leitner


Jahresrückblick mit Vorschau

21. Dezember 2009

Weßling, den 21. Dezember 2009

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Tatasche, dass ich einige Wochen lang keine Zeit mehr erübrigen konnte, um meinen Blog zu aktualisieren, mag Ihnen einen Eindruck davon geben, wie viel ich zu tun hatte. Denn im Krisenjahr 2009 habe ich selbst in meinem Verlag alles einsetzen müssen, was möglich war, um unser Flaggschiff DAS GEDICHT unversehrt durch die raue Wirtschafts-See zu navigieren.

Bis zum heutigen Tag habe ich seit Januar 2009 nahezu ohne Urlaub durchgearbeitet, aber der Einsatz hat sich gelohnt. Die tägliche „Knochenarbeit“ wurde mir und meinen Mitarbeiterinnen Gabriele Trinckler und Tanja Rottländer durch erfreuliche Ereignisse versüßt. So kommt die neue Ausgabe von DAS GEDICHT zum Thema Angst und Zivilcourage (Nr. 17, Oktober 2009), die ich zusammen mit Friedrich Ani gemacht habe, so gut an, wie wir es uns erhofft hatten.

Nach der gelungenen Präsentation der Ausgabe in Wien (Alte Schmiede), wo dem Veranstalter wegen des hohen Besucherandrangs die Stühle ausgingen, und nach der Premierenfeier im Münchner Szene-Lokal GAP am 1.12.2009 mit 16 Dichtern gibt es überaus positive Kritiken zu unserem Anti-Angst-Projekt. Sie reichen von Agenturfeatures (ddp, epd) über Rezensionen u. a. in der Abendzeitung, in Die Welt kompakt, im RBB und in den Literaturbeilagen der Nürnberger Nachrichten, des Kölner Stadt-Anzeigers bis zu einem Nachdruck von Gedichten in Die Presse (Wien).

 Auf der Hugendubel-Internet-Startseite konnten Besucher mit Friedrich Ani und mir chatten.  Und am Mittwoch, den 16. Dezember 2009 empfahl sogar die Redaktion der Süddeutschen Zeitung  (Martina Scherf) das neue GEDICHT als Weihnachtspräsent.

 Der Bayerische Rundfunk hat mir ein 45-minütiges Fernsehtalkportrait in seiner renommierten Reihe BR alpha-Forum gewidmet, das am 30. November 2009 (20:15 Uhr) zum ersten Mal ausgestrahlt worden ist. Die alpha-Forum-Sendungen werden ungeschnitten gesendet (Live-Effekt) und vom BR im Wortlaut publiziert.  

Gefreut habe ich mich Ende September 2009 auch über die Nachricht, dass mich die Münchner Autorengilde der „Turmschreiber“ zu ihrem neuen Mitglied berufen hat. Die „Turmschreiber“ sind in Bayern eine Institution mit eigenem Verlag, Jahrbüchern, Kalendern und großem Publikum bei ihren Lesungen in der Advents- und Faschingszeit. Sie gelten als renitent und stehen in der Tradition von Karl Valentin. Zu ihren verstorbenen Mitgliedern zählt Eugen Roth, zu den aktiven Turmschreibern gehören u. a. Hannes Burger (er schrieb die legendären Nockherberg-Reden), Herbert Rosendorfer, Tanja Kinkel, Petra Morsbach und Asta Scheib.

 Zusammen mit Gabriele Trinckler edierte ich bei dtv die Anthologie „Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Gedichte für Tierfreunde“ (illustriert von Reinhard Michl). Im Sommer folgte dann meine dtv-Trilogie im CD-Sonderformat für ein junges Publikum „relax„, „smile“ und power“. Die „power“-Sammlung zählt zu den „50 besten Kinder- und Jugendbücher(n) des Jahres 2010“ (siehe „Lies doch mal 5“, Focus-Schule und cbj, Kinder und Jugenbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House, München 2009, S. 109 ff.). Außerdem erschien im Herbst bei Reclam meine bislang erfolgreichste Lyriksammlung Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente wieder – dieses Mal als Hardcover.

Darüber hinaus betreuten wir ein dutzend Einzeltitel in der Reihe POESIE 21 unseres Lektorats-Services. An Arbeit mangelt es uns also nicht hier in Weßling, und darüber bin ich, bei aller wohliger Erschöpfung, auch froh. Denn es könnte in diesen Zeiten ganz anders laufen.

 Da ich, wie Sie vielleicht wissen, schon länger dabei bin, unsere Internetpräsenz zu verstärken, habe ich in Zusammenarbeit mit Richard Westermaier damit begonnen, Lyrikclips für das Internet zu produzieren. Westermaier verfügt in diesem Bereich über langjährige Erfahrung. Er produziert u. a. für Titanic TV (den Internetkanal der gleichnamigen Satire-Zeitschrift) wöchentlich die „Wildbach-Toni“-Filme. Sie werden von so Vielen gesehen, dass sie schon dabei sind, Kult-Status zu erlangen.

Wir haben bei YouTube einen eigenen Videokanal für DAS GEDICHT eingerichtet: dasgedichtclip.  Bei unserer GEDICHT-Präsentation im GAP in München war Westermaier schon mit der Kamera dabei, fünf Live-Clips sind bereits unter dasgedichtclip abrufbar (u. a. die Debüt-Lesung des 17-jährigen Leander Beil).

Noch ein letzter Hinweis aus aktuellem Anlass: Die Evangelische und Katholische Kirche betrauten mich damit, ein Lyrikprogramm zum 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT), der vom 12. bis 16. Mai 2010 in München stattfindet, zu gestalten. Innerhalb von wenigen Monaten entwickelte ich in Zusammenarbeit mit den Kulturverantwortlichen des ÖKT sowie mit Dr. Erich Jooß (Geschäftsführender Direktor des Sankt Michaelsbund, München) und Pater Georg Maria Roers SJ, dem Münchner Künstlerseelsorger, das Konzept.

Unsere Internetanthologie startet bereits am 1. Januar 2010 auf der Netzseite des ÖKT und bringt bis einschließlich 16. Mai 2010 jeden Tag ein neues Hoffnungsgedicht ins Netz.

Begleitend dazu erscheint bereits Mitte Januar 2010 der Sammelband Die Hoffnung fährt schwarz“  im Verlag Sankt Michaelsbund (München).

Bei der Großen ÖKT-Poesienacht lesen 24 namhafte Dichter aus dem ganzen deutschen Sprachraum. Sie findet am Freitag, den 14. Mai 2010 ab 19 Uhr im Historischen Festsaal des Alten Rathauses in München statt.

Abschließend wünsche ich Ihnen auch im Namen meiner Frau und meiner Mitarbeiterinnen Gabriele Trinckler und Tanja Rottländer ein frohes Fest. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße aus Weßling
und bis bald an dieser Stelle, Ihr
Anton G. Leitner